22. Adventsfenster

Liebe aktiven und passiven Adventsfenstler,

mit einem Tränchen im Auge berichte ich nun vom vorletzten Fenster:

Ja also – das Niveau der kulinarischen Genüsse wurde exzellent gehalten. Neben einem reichhaltigen Keks- und Schokoladenangebot, wurde noch eine schmackhafte Möhren-Orangen Suppe gereicht (selbstverständlich mit Brot ;-))  und sehr appetitliche, wohlschmeckende Lachs- und Rucola Röllchen. Dass letztere Köstlichkeiten zu einem „popeligen“ Adventsfenster offeriert werden sollten hat den Gastgebersohn zunächst irritiert, konnte aber von seiner Mutter aufgefangen werden indem sie einfach kleine „Catering-Visitenkarten“ aushändigte 😉 So machte es auch für den Sohn einen intelligenten Sinn!

WIR brauchen keinen Sinn – es war lecker PUNKT.

Getränke wie immer reichlich und ausgewogen – sieht man auf den Fotos 😉 Ja Amiene war auch da…

Das Adventsfenster kommt auf den ersten Blick etwas spartanisch rüber – was überhaupt nichts Schlimmes sein muss. Beim zweiten Blick erkennt man die Botschaft und mehr Deko wäre eher störend. Das muss so, es regt zum Nachdenken und Innehalten an und ist in gegenwärtigen stürmischen Zeiten genau das Richtige und auf den Punkt gebracht! Man muss nicht immer groß rum lamentieren, erklären, sich aufregen – man braucht nur die Worte MUT, VERTRAUEN, RESPEKT, LIEBE, TOLERANZ, WAHRHEIT – das macht alles zwischenmenschliche Miteinander aus und lässt uns nicht nur in der Weihnachtszeit demütig werden , oder?

Abgerundet wurde das Fenster durch die ebenfalls nachdenklich machende Geschichte von Hanns Dieter Hüsch, die vom Gastgeber hervorragend vorgetragen wurde (Geschichte folgt!)

Nein, wir waren nicht nur ruhig und in uns gekehrt – aber ohne zeitweilige innere Ruhe und Einkehr gibt es keinen Spaß und umgekehrt! Das ausgewogene Verhältnis macht es wahrscheinlich…

Spaß hatten wir jedenfalls eine ganze Menge. Diesmal wurden zwinkernd Erziehungstipps ausgetauscht und unsere Erlebnisse sind mitunter skurril – da muss man einfach lachen.

Die vielen verschiedene Gäste (nicht jeder kann zu jedem Fenster, also ist die Vetschauer Zusammenstellung sehr bunt und dann kommen noch jeweils Freunde und Familie dazu – immer eine sehr illustre Mischung), führen zu stets neuem Gesprächsstoff!

Interaktiver als bei den Adventsfenstern kann man es kaum erleben…

Weder die Fenster, noch die Angebote, schon gar nicht die Gesellschaft,  sind immer identisch – man könnte so manche Studie betreiben…

Aber es ist (und bleibt!) immer toll!

Ich habe heute zudem ein zauberhaftes FRIEDENSLICHT mit großer Bedeutung geschenkt bekommen! Ganz, ganz lieben Dank! Ich werde es in Ehren halten und bin sehr gerührt! Ich könnte jetzt sagen, prima – morgen Abend bringe ich eine Tasche für alle Geschenke mit! 😉 Aber nee, das ist natürlich Blödsinn – ich mache das was ich tue gerne, sonst täte ich es nicht. Das weiß die Familie auch, wollte mir das Friedenslicht trotzdem als Wertschätzung überreichen. Und zwar heute, weil sie morgen schon im wohlverdienten Weihnachtsurlaub sind. Ich gönne den Urlaub, bin aber ein wenig traurig die quirligen Kinder nicht mehr beim Abendbrot im Dezember erleben zu können (kleiner Insider, den vielleicht auch andere verstehen?) 😉

Und zum Schluss noch eine kleine Suchmeldung: Gesucht wird der Besitzer dieses Glühweinkessels. Wer kennt also diesen Behälter oder noch besser, seinen Besitzer?

Dann hoffe ich morgen so viele Vetschauer wie möglich in der Bocholtzer Str. 21 zu sehen!!

Bleibt (oder werdet) mir gesund, damit wir morgen entsprechend den Ausklang der Adventsfenster 2016 zelebrieren können! Außerdem wird morgen die Spendendose geknackt und die Vorschläge für einen guten Zweck ausgewertet – wir sollten den letzten Adventsfensterabend 2016 also nicht verpassen!

GLG

(A)Miene

Veröffentlicht in Tagebuch Adventsfenster 2016

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